Der Japsand

Sog. Rippelmarekn auf dem Japsand

Seewärts der Hallig Hooge liegt der ca. 297 ha große Japsand. Dieser ist in zwei Schutzzonen aufgeteilt. Schutzzone eins liegt auf der Südseite des Japsandes und bietet Vögeln und Robben Brut- und Rastplätze. Damit sie da auch nicht gestört werden können, dürfen Menschen nur mit einer ausdrücklichen Genehmigung in diese Zone. So geht z.B. die Schutzstation Wattenmeer zum Vögelzählen dorthin. Der Anfang dieser Zone ist mit Pfählen und Schildern markiert.

Schutzzone zwei liegt auf der Nordseite des Japsandes und darf von Menschen betreten werden. Deshalb werden auch, je nach den Wasserständen, fast täglich in der Hochsaison Wattführungen für die Touristen und Gäste zum Japsand angeboten.

Der Japsand ist einer der vielen „Außensände“ in der Nordsee, und wurde von Gezeitenströmungen und Brandungen aufgebaut.

Die Rücken dieser Sandbänke liegen ca. einen Meter über dem mittleren Tide-Hochwasser und können daher normalerweise nicht überschwemmt werden. Im Sommer wird der Sand zu einer zentimeterhohen Dünen aufgeweht, und bietet den einzelnen Salzpflanzen, besonders dem Strandweizen, eine Möglichkeit zum Wachsen.

Wind und Wasser verändern auch heute noch laufend die Form und Lage der Außensände, die langsam von Westen nach Osten wandern. Der Japsand wandert ca. 10m-20m im Jahr.